Endlich genießen – Abschied von unangenehmen Gewohnheiten

Kennen Sie das? Es gibt da eine Angewohnheit, von der Sie sich schon lange verabschieden wollen, aber irgendwie schleicht sie sich immer wieder ein. Für viele Menschen handelt es sich dabei um diverse Genussmittel wie kalorienreiche Köstlichkeiten, ausgezeichneten Wein oder die gute alte Zigarette. Andere möchten endlich weniger Zeit im Internet, vor dem Fernseher oder am Handy verbringen.

Allen ist eines gemeinsam: Die Bewegung weg vom Zu-Viel und hin zum bewussten Genuss weist oft erstaunliche Hindernisse auf. Einige Tricks helfen Ihnen, diese leichter zu überwinden.

Wo der Genuss zum Muss wird

Wer sich selbst mit gutem Essen belohnen will, der schmeckt oft gar nicht mehr wirklich, was er zu sich nimmt. Menschen, die bei einem Gläschen Wein abends Entspannung und Genuss suchen, nehmen dessen Aroma manchmal kaum wahr. Und Personen, die im Internet Rat suchen oder Wissen erwerben wollen, merken oft gar nicht, wie rasch die Zeit bei sinnlosem Surfen vergeht – was sie ursprünglich in Erfahrung bringen wollten, das haben sie längst vergessen.

Ganz oft lautet die Antwort auf solch eine Frustration: Vielleicht wird’s mit dem nächsten Bissen, dem nächsten Schluck oder auf der nächsten Website besser? Und noch öfter passiert genau das nicht. So wird aus dem Genuss, den Menschen suchen, um sich verdientermaßen zu belohnen oder sich etwas Gutes zu tun, ein Muss, das keinen Mehrwert bringt.

Unangenehme Gewohnheiten hinter sich lassen – heute, morgen oder für immer?

Ein bekanntes Phänomen ist die „Morgen-Diät“, heute ist es noch erlaubt, richtig zuzulangen, denn ab morgen wird es für immer besser. In diesem Vorsatz sind zwei Fallen enthalten: Das „Morgen“ und das „Für-Immer“. Erst morgen beginnen zu müssen, entlastet, denn gerade jetzt ist es völlig OK, sich gehen zu lassen. Wieder zur Schokolade zu greifen, obwohl schon Sattheitsgefühl eingesetzt hat. Noch ein Achterl nachzugießen, auch wenn der Alkohol schon erste Wirkung zeigt oder doch noch einmal zu schauen, was es auf social media Neues gibt, obwohl es in Wahrheit schon langweilig ist.

Jetzt die Entscheidung treffen

Zweite Falle ist das „Für-Immer“. „Ich werden nie mehr …“, überfordert und verlieblicht gleichzeitig die Realität. Sich von unangenehmen Gewohnheiten zu trennen, das ist nicht eine einzige, große Entscheidung. Viel mehr fallen immer wieder kleine Entscheidungen für einzelne Tage, wenige Stunden oder gar nur für Minuten oder den aktuellen Moment. Tatsächlich ist ein Mensch in der Lage, jetzt Entscheidungen für den Moment zu treffen, was in den nächsten Minuten passieren wird, liegt im Augenblick noch außerhalb unserer Macht.

Schichten von unliebem Verhalten

Gewohnheiten haben sich meist über Jahre gebildet und weisen viele Ebenen auf. So scheint ein intensives Kauferlebnis etwa für Zeiten von finanziellen Engpässen genauso zu entschädigen wie für ungenügende Aufmerksamkeit durch Beziehungspartner. Zu Hause angekommen, erscheinen die verführerischen Stücke aber oft nicht mehr so begehrenswert. Übermäßiger Medienkonsum kann dem Surfer das Gefühl geben, wertvolle Informationen zu erhalten, die öffentliche Meinung wesentlich zu beeinflussen oder in einem stabilen Beziehungsgefüge eingeflochten zu sein. Die Illusion zerplatzt oft, wenn er schließlich offline geht.

Lästige Gewohnheiten dennoch überwinden

Die gute Nachricht: Aus lästigem Verhalten kann wieder Genuss werden. Die Zutaten sind zwar für jeden Menschen etwas anders, dennoch gibt es gemeinsame Nenner:

  • im Jetzt – immer wieder die Entscheidung für Genuss und gegen Massenkonsumation treffen (nicht morgen und nicht für immer)
  • Verlangsamung – langsameres Handeln vergrößert den Entscheidungsspielraum
  • Freude an neuen Erfahrungen (auch zuerst schmerzhaften)
  • Neugier, sich selbst besser kennenzulernen

Manchmal ist es sinnvoll, für die ersten Schritte zu neuen Gewohnheiten und mehr Genuss im Leben Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Persönliche Beratung ist dazu da, Sie bei der persönlichen Weiterentwicklung zu begleiten.

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